“Und wir gehen unseren Weg
Während an den Wänden steht
Was wir uns nicht zu sagen trauen”
Dies ist eine Dokumentation. Wir dokumentieren Worte. Worte und Sätze, die mensch an Häuser schmiert, an Mauern, Türen und Toren.
Und vor allem dokumentieren wir damit den Mensch an sich und vor allem die Stadt, den Ort oder auch die Stelle an der diese Worte stehen. Wir brauchen mehr Texte, mehr Prosa und viel mehr Parolen!
Hakim Bey hat recht: „Poetische Terrorismus-Kunst kann auch für öffentliche Plätze geschaffen werden: in Gerichtstoiletten gekritzelte Gedichte, […] Slogans in Großbuchstaben an Spielplatzmauern […]“
In einer sinnentleerten Zeit gilt genau das: Das Sinnentleerte unterstreichen, ihm Platz zu schaffen! Und das machen wir hier. Es geht nicht um Street Art, nicht um Stencils oder Graffitis. Hier sind nur Worte. Wer Poesie in Lyrik zwängt schließt sie vom Leben aus, Poesie darf überall sein.
Und selbst die stumpfeste Aussage, ein einziges Wort ergibt einem Sinn. Versteht den Kontext!





